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spielte das MRO mit großem Erfolg zur Einweihung der 30 Millionen Euro teuren Bayerischen Landesvertretung in Brüssel. Nach dem Konzert wurde die Auflösung des Orchesters wegen mangelnder Erhöhung der Rundfunkgebühren verkündet. Die Öffentlichkeit und der Freundeskreises engagierten sich mit Protesten und Vorschlägen für den Erhalt des MRO.
Eine ungeahnte Solidaritätswelle für das Münchner Rundfunkorchesters war die Folge. Der Freundeskreis des Münchner Rundfunkorchesters sammelte
ca. 80.000 Unterschriften, davon allein 64.000 aus Bayern.
Bei den Münchner Zeitungen und dem BR gingen tausende von Protestbriefen ein.
Die Münchner und bundesdeutschen Zeitungen unterstützten das Orchester mit über 250 Artikeln gegen die Auflösung.
Deutschlandradio und Radio Berlin Brandenburg engagierten sich ebenfalls mit Sendungen zum Thema. Namhafte Künstler und Politiker setzten sich für das Orchester ein. Der Freundeskreis wandte sich für sein Orchester in einem offenen Brief an den BR. Außer dem Publikum setzten sich namhafte deutsche und europäische Orchester, Chöre, Musikschulen, Theater, Pfarrgemeinden, Kommunen, Schulen, Universitäten, usw. für das MRO ein.
Die ganze Tragikder Situation wurde von dem plötzlichen Tod des Chefdirigenten, Maestro Marcello Viotti, überschattet. Mit gerade 50 Jahren verstarb er plötzlich. Die Musiker gaben trotz der schwierigen Situation in den Konzerten ihr Äußerstes. Der BR, unabhängig in seinen Entscheidungen von der Politik, zeigte Einsehen und nahm die Auflösungspläne bei Reduzierung von Planstellen und Etat zurück.
Auf einer Pressekonferenz im April 2005 vor der gesamten Kulturpresse übergab der Freundeskreis ca. 80.000 Unterschriften an den BR. Wenn auch die Einschränkungen für das MRO sehr schmerzlich waren, so konnte das Münchner Rundfunkorchester doch seine bewährte Arbeit fortsetzen.
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